Samstag, 10. November 2012

Wie ersetzt man Knochen beim BARFEN?

Knochen stellen bei der Frischfütterung von Hunden einen wichtigen Bestandteil dar, denn sie liefern essenzielle Mineralstoffe und Spurenelemente. Sie sind entgegen der Auffassung von vielen Kritikern Bestandteil der natürlichen Ernährung eines jeden Beutefressers: Jeder Fuchs frisst die Knochen seiner Beute, ebenso wie jeder Wolf und jede Katze, die sich eine Maus fängt. Daher kann und sollte ein gesunder Hund, der an die Rohfütterung gewöhnt ist, sie (in rohem Zustand) in angemessener Menge fressen. Außerdem dienen Knochen natürlich der Zahnreinigung.

Allerdings gibt es Gründe, warum ein BARF-Plan keine RFK (Rohe, fleischige Knochen) enthält. Sei es, weil der Hund Knochen nicht verträgt (Symptome: z. B. Erbrechen, unverdautes Ausscheiden, Knochenkot bei kleinster Knochenmenge) oder weil er aufgrund einer Erkrankung (z. B. bei Bauchspeicheldrüsenentzündung oder Niereninsuffizienz) keine Knochen fressen darf, oder weil der Besitzer sich schlichtweg zu sehr vor der Knochenfütterung fürchtet, weil er schlechte Erfahrungen damit gemacht hat, der Hund zu sehr schlingt oder man der Sache einfach nicht traut.

Ein weiterer Grund könnte auch sein, dass der Hund gar kein Rohfutter verträgt und daher bekocht werden muss: Auch in dem Fall ist eine Knochenfütterung ausgeschlossen, denn Knochen dürfen niemals gekocht verfüttert werden!