Sonntag, 16. September 2012

Futtermitteldeklaration: Fleisch oder nicht Fleisch, das ist hier die Frage




Nachdem Bücher wie „Katzen würden Mäuse kaufen“ und „Hunde würden länger leben“ die Zusammensetzung von Tierfutter kritisch beleuchtet haben, warfen viele Tierhalter einen Blick auf das Futter, was täglich im Napf ihres Vierbeinigen Lieblings landet und stellten fest, dass dies offenbar nicht besonders artgerecht sein kann. Nachdem der größte Schock verdaut war, machten sie sich auf die beschwerliche Suche nach einem guten Futter für ihren vierbeinigen Liebling.

Auch ich habe mich vor Jahren auf diese Reise begeben, musste jedoch feststellen, dass sie nicht nur beschwerlich und oft ergebnislos ist, sondern offenbar auch eine Beschäftigung mit gesetzlichen Regelungen erfordert. Mir jedenfalls war vollkommen unklar, was sich hinter Begriffen wie "Tierische Nebenprodukte" oder "Geflügelfleischmehl" verbirgt, dies war mir jedoch wichtig zur Beurteilung der Futterqualität, denn ich wollte meinem Hund keine getreidebasierte Nahrung mehr füttern. So wühlte ich mich mit laienhafter Unkenntnis durch den Paragraphendschungel und stellte fest: Ich bin so klug als wie zuvor.