Sonntag, 18. März 2012

Wie erkenne ich ein gutes Dosenfutter?

Viele Hundehalter haben nicht die Möglichkeit, ihren Hund frisch zu füttern bzw. zu barfen, haben Angst davor, Fehler zu machen oder fürchten gefährliche Keime im Fleisch. In solchen Fällen empfehle ich meist, ein gutes Dosenfutter zu geben. So genanntes Feuchtfutter hat den Vorteil, dass es – wie der Name schon sagt – nicht trocken ist (was die Gefahr einer Magendrehung deutlich reduziert) und dass es ohne Konservierungsmittel sehr lange haltbar ist. Oftmals enthält es auch wesentlich hochwertigere Zutaten und kommt mit weniger Füllstoffen und Getreide aus als Trockenfutter. Es ist im Gegensatz zu Frischfleisch sehr leicht zu lagern und die Fütterung ist ähnlich unkompliziert wie bei Trockenfutter. Es vereint also die Möglichkeit einer recht natürlichen Nahrung mit der Unkompliziertheit von Trockenfutter. Einziger Nachteil von Feuchtfutter sind die im Vergleich zu Trockenfutter oft höheren Kosten (was zu einem Großteil den hochwertigeren Inhaltsstoffen geschuldet ist) und das ökologische Problem der höheren „Müllmenge“ durch die Art der Verpackung.

Für die Fraktion der Frischfütterer bzw. Barfer stellt Dosenfutter außerdem eine gute Alternative für Notzeiten (vergessen, Fleisch aufzutauen, Frischfleischbestellung zu spät ausgelöst) oder für Urlaube mit dem Hund dar.

Ein Hundefutter ist aber leider nicht per se hochwertig, nur weil es aus einer Dose kommt. Einige Hersteller pressen äußerst minderwertige Zutaten in gulaschähnliche Brocken mit Soße. Wie erkennt man also ein gutes Dosenfutter?